Kursprogramm

Die Kurse haben kein vorgegebenes Programm, da jeweils auf sehr spezielle Anfragen reagiert werden muss. Die Nachfrage kann von Land zu Land, von Region zu Region variieren. Die FAF setzt sich dafür ein, dass ausgewiesene Ausbilder zur Verfügung gestellt werden und arbeitet eng mit diesen zusammen, um ihren Einsatz vorzubereiten.


 

Die FAF in Indien (Rajasthan)

Indien ist ein weites Land, in dem die Leute mit ihren einheimischen Pferden eng verbunden leben: Die Marwaris, typische Pferde des Rajasthans, werden von kleinen Landwirten gezüchtet. Stolz auf den Schutz dieser Rasse haben sie sich in einem Verband zusammengeschlossen, um Exemplare von Vollrasse zu erfassen und um ein „nationales Hengstbuch“ zu schaffen.

Ein von den Marwari Züchtern identifizierten Bedürfnissen ist die Verbesserung der Pferdehufpflege. Man stellt allerdings fest, dass die Bauern für diese Problematik schlecht sensibilisiert sind und die Hufschmiede über keine Kenntnisse und Werkzeuge verfügen, die ihnen erlauben, geeignete Pflege zu versorgen.

Eine erste Klasse wird während des Treffens von Marwari Pferde in Dundlod in Rajasthan organisiert werden. Die Veterinärschule von Jaipur wird der FAF hinsichtlich der Logistik und der Organisation an Ort und Stelle helfen.


 

 

(Karnataka)

Die Reitfreizeit entwickelt sich auch in Indien: Eröffnung von kleinen Reitschulen; Entdeckung der Pony Klubs von der Jungendlichen. Da auch stellt man fest, dass die Pferde nicht nur gut gefüttert werden müssen, sondern sie erfordern auch gute Hufbeschläge, um trockene, steinige und unebene Gelände auszuhalten.

Die Mittel sind oft sehr bescheiden und die Hufschmiede sind nicht daran gewöhnt, mit schwachen und feinen Hufen zu arbeiten, die Gründlichkeit und Präzision verlangen, damit die Pferde sich bequem bewegen können.

Ein kleiner Klub in der Gegend von Bangalore ist bereit die FAF zu empfangen und alle Hufschmiede der Gegend aufzufordern, eine erste HufschmiedehandwerkKlasse zu besuchen.

 

 

Die FAF in Mexiko (Yucatan)

Eine Hufschmied Gruppe von Yukatan hat schon nach Ausbildungen gefragt. Diese abgelegene Gegend leidet unter einem Mangel von Kontakt mit der Aussenwelt und die Hufschmiede dieser Gegend leiden unter einem Mangel von Können. Diese Nachfragen sind ermutigend und zeigen einen wirklichen Bedarf der Handwerker. Der Kernpunkt ist für sie vor allem, die Probleme der Hufbeschädigung vorauszusehen und sowohl wirksamere als auch modernere Hufbeschlagtechniken zu erwerben. Die FAF wird sich mit dieser Gruppe in Verbindung setzen und eine an ihren Bedarf anpassende Ausbildung organisieren.


 

Die FAF in Népal (Pokhara)

In Nepal sind Esel, Maultiere und Pferde als Verkehrsmittel immer noch sehr benutzt. Eine NGO „Hart“ (Hymalayan Animal Rescue Team) hat der FAF ihre Beobachtungen in Bezug auf die Misshandlung der Einhufer und besonders die Nachlässigkeiten der Hufpflegen mitgeteilt.

Die Infrastruktur dieser Wohlfahrtsorganisation gibt uns die Möglichkeit, eine Ausbildung zu organisieren, sogar eine ständige Schmiede für einige Hufschmiede zu schaffen.

 

Um auf diese Nachfragen zu antworten, wird die FAF Kurse organisieren, die spezifischen Bedarfen jedes Projektes anpassen werden. Die FAF wird die Kurse je nach dem Niveau der Hufschmiede, dem Typ der Einhufer des Gebiets und der Nutzung dieser Pferde anpassen.

Es ist unerlässlich, diese Projekte mit viel Flexibilität führen zu können, um Ergebnisse schnell zu erreichen. Eine an lokale Möglichkeiten Anpassung ist notwendig, um die Traditionen in Schnellweise nicht zu erschüttern. Die Hufschmiede müssen die in Einklang mit ihrer lokalen Entwicklung und ihrer Technischen Möglichkeiten modernen Techniken entdecken.

Um die angebotenen Kurse zu kennen, schicken Sie uns das nachstehende Formular 8 zurück und wir werden Ihnen ausführliche Informationen über sowohl unser Kursprogramm als auch das Vorgehen für Ihre Anmeldung zu einem Kurs geben.

Im Feld Bemerkung(en) fassen Sie in wenigen Worten den Kurstyp zusammen, den Sie besuchen möchten.


 

Formular Nr. 8